Am 13. April beginnen in Thailand die Feierlichkeiten zum traditionellen buddhistischen Neujahrsfest Songkran. Sie dauern mindestens drei Tage (in manchen Regionen auch eine ganze Woche) und zeichnen sich durch emsige Hausputz-Orgien, duftende Tempelrituale und kollektive Wasserschlachten auf den Straßen aus. Von alledem bekommen die Schwulen in Bangkok aber nicht viel mit. Seit 2007 haben sie mit dem Song-Kran- Festival ihr eigenes Neujahrsspektakel. Die Drei-Tage-Bombast-Fete ist das größte Homo-Event Asiens und hat sich unter den Global Playern der weltweiten Marathonfeten als feste Größe etabliert. Nicht umsonst wurde die 2011er-Edition bei den Justcircuit-Awards als „Beste internationale Party“ und für die beste „Light- und Lasershow“ nominiert.

Da die „Song Kran“-Daten dieses Jahr exakt aufs Wochenende fallen, richten sich die Organisatoren auf besonderen Andrang ein. Den Auftakt macht am 13. April die „Wild“-Party im Club-Kaufhaus Zen. Dort wird neben fetten Beats von DJ Louis T aus Malaysia auch eine „sehr eigenwillige“ (heißt: stockschwule) Fashion Show von Victoria’s Secret dargeboten.

Am folgenden Nachmittag geht’s weiter mit einer „Bear, Bath and Beyond“-Poolparty im nagelneuen Sofitel von Bangrak (hat erst im Februar eröffnet), von der aus man direkt zur „Wow“-Sause mit japanischen Go-go-Tänzern und DJ Tony Moran aus New York weiterschießen kann. Zum Finale verlagert sich die Wasserschlacht von der Straße dann in den Power-Nightclub Falballa. Bei der Closing-Party wird unter dem programmatischen Motto „Wet“ auch die letzte aufgesparte Partyschleuse geöffnet.

Song Kran 6
13. bis 15. April
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