Der NYC Pride (1) ist ein CSD der Superlative: Mehr als 500.000 Schwule und Lesben besuchen am 26. Juni den Umzug, der von der 5th Avenue durch die Häuserschluchten Manhattans bis zu den Piers nahe des Greenwich Village zieht. 20.000 Teilnehmer werden bei der Parade selbst mitlaufen, mehr als 400 Gruppen und über 80 Wagen sind registriert.

Repräsentiert wird der Pride unter anderem von Subhi Nahas (Foto links), einem syrischen Flüchtling, der Mawaleh mitgegründet hatte, das erste Schwulenmagazin Syriens. Er arbeitet heute mit der LGBT Gruppe „Tea and Talk“ in der Türkei.

Am Zielort, ganz in der Nähe der Christopher Street, wird dann bis in die Nacht beim großen Partyfinale „Dance on the Pier“ gefeiert. Gleich um die Ecke befindet sich das Lokal Stonewall Inn, das seinerzeit zum Symbol des Widerstands gegen Polizeiwillkür und Unterdrückung wurde. Heute liegen dort Blumen und Botschaften für die Opfer und ihre Angehörigen des Anschlags auf den Schwulenclub Pulse in Orlando (2).

Auch vor der Pride Parade wird schon gefeiert, jetzt erst recht. Die „WE Graffiti“-Party verwandelt am 25. Juni den Hammerstein Ballroom in New Yorks größten Club mit rund 3.500 Besuchern. Unter anderem wird DJ Oscar Velazquez auflegen. Tickets gibt es online (3).

Weitere Infos zum schwulen Leben in New York gibt es im Spartacus Guide, als Buch (4) oder als App (5) für’s iPhone. Eine ausführliche Reportage zum schwulen New York findest du im Spartacus Traveler, Ausgabe 3/2015 (6).

Links:
(1) https://www.nycpride.org
(2) http://m-maenner.de/2016/06/das-sind-die-opfer-von-orlando/
(3) http://masterbeat.com
(4) http://www.brunogmuender.com/katalog/produkt/spartacus-international-gay-guide-2016/
(5) http://www.spartacusworld.com/app/?lang=de
(6) http://shop.brunos.de/spartacus-traveler-2015-03.html